9 häufige SEO-Fehler, die man leicht vermeiden kann

9 Häufige SEO-Fehler, die man leicht vermeiden kann

Wenn du eine Webseite betreibst, möchtest du natürlich, dass diese wirklich gefunden wird. Du möchtest deine Nachricht am liebsten oben in den Suchergebnissen sehen. Suchmaschinenoptimierung (SEO) hilft dir dabei.
Fehler werden jedoch ziemlich schnell gemacht, was dazu führen kann, dass deine Webseite schlechter gefunden wird. Um dies zu verhindern, werde ich auf 9 häufige SEO-Fehler eingehen und erläutern, wie du diese verhindern kannst.

1 – Keinen qualitativen Inhalt veröffentlichen

Wenn ein Artikel wenig interessanten Inhalt bietet, oder nicht angenehm zu lesen ist, fällt der Leser aus. Dies reduziert die Dwell Time, was für den SEO-Score der Seite nicht gut ist. Stelle also sicher, dass du Texte mit wertvollen Informationen schreibst, und achte darauf nicht für Suchmaschinen zu schrieben, sondern für den Leser. Überfülle deine Texte nicht mit Suchwörtern, sondern mit interessanten Informationen.

2 – Auf falsche Keywords fokussieren

Texte, die für Suchwörter optimiert sind, nach denen niemand sucht, werden nicht gefunden. Weil niemand sucht danach. Gleiches gilt für Texte, die für zu wettbewerbsintensive Keywords optimiert sind. Die Wahrscheinlichkeit ist minimal, dass diese Artikel gefunden werden, da sie höchstwahrscheinlich nicht oben in einer sehr langen Suchmaschinenliste angezeigt werden. Stelle also sicher, dass dein Text für aussagekräftige Suchwörter optimiert ist. Keyword Recherche kann dabei helfen.

3 – Keine Metadaten eingeben

Metadaten helfen Suchmaschinen zu verstehen worüber es auf einer Seite geht. Stelle daher sicher, dass das Meta-Description-Tag und das Title-Tag eingegeben und optimiert sind. Für WordPress Webseiten sind Metadaten mit Hilfe des Yoast SEO Plugins recht einfach einzugeben.

4 – Die Mobile First Vorgehensweise erstmal nicht ernst nehmen

Heutzutage werden mehr als 50% der Webseiten über ein Handy besucht, und das wird in der Zukunft nicht weniger sein. Es gibt immer noch Webseiten, die nur für ein Desktop entwickelt sind und nicht für ein Handy. Der Inhalt dieser Seiten ist auf einem Mobiltelefon nicht gut lesbar. Die Ladezeit ist auch länger als nötig. Die Benutzerfreundlichkeit wird nicht hoch sein und der Seo-Score ist niedriger als nötig. Stelle daher sicher, dass die Website mit einem Mobile Responsive Design entwickelt wird. Die meisten WordPress Themes im Theme Verzeichniss sind heutzutage Mobile Responsive.

5 – Die Webseite lädt zu langsam

Obwohl das Laden einer Website oftmals nicht länger als ein paar Sekunden dauert, sollte dies nicht unterschätzt werden. Die Ladezeit ist ein sehr wichtiger SEO-Faktor. Wenn der Besucher zu lange warten muss, verlässt er die Seite, und die Wahrscheinlichkeit ist gering, dass er zurückkommt. Während früher Ladezeiten von weniger als 2 Sekunden akzeptabel waren, wird heute erwartet, dass eine Seite noch schneller geladen wird. Es gibt viele Dateien, die zur Gesamtladezeit einer Seite beitragen. Deswegen macht es sicherlich Sinn zu untersuchen, ob die Ladezeit pro Datei verkürzt werden kann. Das Reduzieren von Fotodateien, das Komprimieren von Dateien und das Kombinieren einzelner Dateien führt häufig zu einer kürzeren Ladezeit. Außerdem ist es ratsam, ein Caching Plugin zu verwenden, wie z.B. Fastest Cache, Super Cache oder Total Cache.

6 – Veraltete URLs indexieren

Es könnte vorkommen, dass der Permalink einer Seite geändert werden muss. Oder dass eine Seite nicht mehr benötigt wird und gelöscht werden kann. Wenn auf diese Seiten mit veralteten Links verwiesen wird, verliert sich die Spur. Die Seite kann nicht gefunden werden und es wird ein sogenannter 404-Fehler ausgegeben, was nicht gut für den SEO Score ist. Dies kann verhindert werden, indem eine alte URL auf eine vorhandene URL verweist. Normalerweise verwendet man hierfür eine 301-Weiterleitung. Mit WordPress ist das ziemlich einfach mit einem Redirection Plugin einzurichten.

7 – Bilder sind nicht optimiert

Bilder können den SEO-Score einer Webseite auf unterschiedliche Weise beeinflussen. Wenn die Dateigröße eines Bildes größer als erforderlich ist, ist die Ladezeit länger als erforderlich, was für die SEO-Bewertung nicht gut ist. Stelle also sicher, dass die Bilder so klein wie möglich sind. Darüber hinaus haben Bilder auf drei Möglichkeiten zu beschreiben, worum es auf der Seite geht. Über den Dateinamen: Wenn ein Foto mit Bäumen image43.jpg heißt, sagt das weniger als wenn das Foto baum.jpg heißt. Und man könnte auch Stichwortoptimierten Text in das Alt-Tag und in das Title-Tag einfügen. In WordPress kann man diese Infos im Medien Bereich beim entsprechenden Bild eingeben.

8 – Kein Https verwenden

Https sorgt für eine sichere Verbindung zwischen dem Browser und dem Server der Webseite. Dies macht es unmöglich von außen zu sehen, welche Informationen übertragen werden. Insbesondere bei personenbezogenen Daten ist es wichtig, dass diese gut geschützt sind. Aber auch für andere Daten ist heutzutage eine Https-Verbindung der Standard. Wenn auf eine Seite nicht über Https zugegriffen wird, geben Browser häufig auch eine Warnung aus. Es ist auch ein Ranking-Faktor bei Suchmaschinen. Stelle also sicher, dass auf deine Webseite über https zugegriffen wird. Ein Zertifikat kann man beim Webhosting beantragen.

9 – Backlinks kaufen

Backlinks sind ein guter Indikator für die Qualität der Seite, auf die sie verweisen. Dies ist daher ein wichtiger Faktor für den SEO-Score einer Seite. Der Kauf von Backlinks untergräbt diese Einschätzung. Aus diesem Grund werden Sie von den Suchmaschinen bestraft, was dem SEO-Score nichts nützt. Es macht also absolut keinen Sinn, Backlinks zu kaufen, um in den Suchergebnissen höher aufgelistet zu werden.
Es könnte sein dass man bezahlt wird, einen bestimmten Link zu platzieren, zum Beispiel für eine Werbung. Stelle in diesem Fall sicher, dass dieser Link das Attribute rel=“nofollow“ bekommt, damit die Suchmaschinen ihm nicht folgen. Hierdurch zählt dieser Backlink nicht für die SEO-Bewertung der Seite worauf verwiesen wird. Gleiches gilt für Links zu deiner Seite, für die du bezahlt hast.

Wenn einer dieser SEO Fehler auf deine Webseite zutrifft, wäre es ratsam, diese zu verbessern. Das wird den Suchergebnissen und der Anzahl der Besucher gut tun.

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